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Selbstentzündung vermutlich Ursache für Brand in Tagebau Reichwalde

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Der vor fünf Tagen im Tagebau Reichwalde ausgebrochene Brand ist gelöscht – allerdings nur an der Oberfläche des Kohleflözes. Möglich, dass erneut Glutnester aufflackern. Tagebaubetreiber LEAG vermutet Selbstentzündung als Brandursache. Abschließende Erkenntnisse gibt es aber noch nicht, so LEAG-Sprecherin Kathi Gerstner. In dieser Woche soll mit dem Wiederaufbau der Kohle-Bandanlage begonnen werden. Sie wurde auf einer Länge von 900 Metern beschädigt.  Das Feuer war am vergangenen Mittwoch auf einer 10 mal 10 Meter großen Kohleflöz-Fläche ausgebrochen. Er weitete sich durch den Wind rasch auf die Bandanlage aus. Am Abend standen dann rund zwei Kilometer Kohleflöz in Flammen. Bis zu 30 Feuerwehren und ein Löschhubschrauber waren  im Einsatz.  Wann wieder Kohle in Reichwalde gefördert werden kann, ist unklar. Ebenso Brandursache und Schadenshöhe.