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Selbstge­backener Kuchen in Freitaler Kitas verboten

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In den Kitas und Horten der Stadt Freital wird Kinder­ge­burtstag künftig nur noch mit Kuchen und Keksen aus der Verpa­ckung gefeiert. Nach Medien­be­richten hat die Stadt­ver­wal­tung als erste Kommune Selbst­ge­ba­ckenem die Rote Karte gezeigt. „So setzen wir das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz durch“, wird Freitals Stadt­spre­cherin Inge Nestler zitiert. Einen aktuellen Anlass für das Verbot gibt es nicht. Betroffen sind alle neun städti­schen Einrich­tungen. Eltern müssen Weihnachts­plätz­chen oder Geburts­tags­ku­chen künftig im Super­markt oder beim Bäcker kaufen und sogar den Kassenbon vorlegen. Anfang des Monats hatte bereits die Stadt Leipzig einen ähnli­chen Vorstoß gewagt – war aber nach massiver Kritik zurück­ge­ru­dert. In Dresden z. B. gibt es kein "Kuchen­verbot" in Kitas und Horten. In einem Info-Schreiben wurde aber unter anderem darauf hinge­wiesen, die Kühlkette nicht zu unter­bre­chen und Speisen mit rohen Eiern zu vermeiden.