„Seuchendruck aus Polen anhaltend hoch“
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Drohnen kreisen derzeit über Felder im Spree-Neiße-Kreis. Damit sollen Wildschweine aufgespürt werden. Sie sind Überträger der Afrikanischen Schweinepest. Die Landwirte in den Sperrzonen dürfen erst nach Freigabe ernten. Landrat Harald Altekrüger bittet um Verständnis. Er handle sich um eine nie dagewesene Situation.
Die Lage sei noch immer ernst, der Seuchendruck aus Polen anhaltend hoch, verteidigte Altekrüger den Drohneneinsatz. Wildschweine, die über die Neiße kommen, haben den Erreger eingeschleppt. Bislang wurden 136 infizierte Tiere entdeckt. Jeder zweite Fund wurde bei Jerischke gemacht, östlich von Döbern, wenige Kilometer von Sachsen entfernt.