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Sieben Jahre Gefängnis für Sparkassenräuber von Görlitz

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Er wollte wieder zurück ins Gefängnis. Aber für so lange bestimmt nicht. Das Landgericht Görlitz verurteilte heute den Sparkassenräuber zu sieben Jahren Haft. Er hatte im Januar die Filiale im Stadtteil Königshufen überfallen und über 9.000 Euro  erbeutet. Wenige Tage zuvor war der Obdachlose zu einer Bewährungsstrafe wegen kleinerer Delikte verurteilt worden. Verärgert hatte er damals den Gerichtssaal verlassen, weil er über den Winter im Gefängnis bleiben wollte. Dort bekam er dreimal täglich eine Mahlzeit, durfte fernsehen  und andere Freizeitangebote nutzen Seine Beute aus dem Sparkassenraub ist bislang nicht wieder aufgetaucht. Der 43-jährige Pole will sie unter Büschen an einem Feldrand begraben haben. "Wo denn da?", fragte der Richter. "Weiß ich nicht mehr", so der Angeklagte. Vor dem Bruch hatte er tief in die Flasche geschaut.  Einen Tag nach dem Sparkassenüberfall hatte sich der Obdachlose bereitwillig festnehmen lassen.