Siemens hält an geplanter Schließung in Görlitz fest
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Siemens rückt nicht ab von der Schließung des Görlitzer Turbinenwerkes. Konzern-Manager Willi Meixner gibt dem Standort noch maximal fünf Jahre. Es wird bald der Dialog mit den Beschäftigten beginnen, sagte Meixner der „Sächsischen Zeitung“. Der Manager kündigte einen Maßnahmenplan an.
Siemens will die Kompetenzen für Kraftwerks- und Turbinenbau in Deutschland behalten. Aber die Frage, ob und wo wir den Görlitzer Siemens-Mitarbeitern Stellen in anderen Werken anbieten können, lässt sich heute nicht beantworten, sagte Meixner. Der Manager rechtfertigte erneut das geplante Aus für den Görlitzer Standort. Gegen die Schließung wollen die Beschäftigten weiter kämpfen – wenn nötig, auch mit einem unbefristeten Streik.