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„So groß wie eine U-Bahn-Station“ - weitere Messungen für Labor im Lausitzer Granit

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 Die Suche nach einem geeigneten Standort für ein Untergrundlabor 200 Meter tief im Lausitzer Granit geht weiter. Bis Juli wird der Boden im Nordosten des Landkreises Bautzen „gescannt“, u,a, in Lauta, Hoyerswerda, Lohsa, Bernsdorf, Wittichenau, Kamenz und Königswartha. Auftraggeber sind das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und das Deutsche Zentrum für Astrophysik – DZA.  

Eingesetzt werden Gravimeter, nicht größer als ein Getränkekasten.  Messpunkte sind in rund 400 Meter Abstand zueinander geplant, und zwar  fast ausschließlich auf öffentlichen Flächen und Wegen. Eine Messung dauert nicht viel länger als fünf Minuten.   Die Ergebnisse sollen eine bessere Beurteilung der Gesteine ermöglichen.  

In dem Labor will  das DZA künftig Technologien für die Gravitationswellenastronomie erforschen und auch in anderen Themenfeldern wissenschaftlich arbeiten. Mehr dazu im Interview mit DZA-Sprecher Stephan Witschas...

Audio:

Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit DZA-Sprecher Stephan Witschas