Sonnenblumen-Boom in Sachsen vorbei
Der Boom ist vorüber. In Sachsen werden wieder weniger Sonnenblumen angebaut. In diesem Jahr wurde ein Fläche von 3.200 Hektar bestellt, vor zwei Jahren waren es noch über 5.800 Hektar. Der Rückgang hängt mit der Lage in der Ukraine zusammen, dem vor 2022 weltgrößten Exporteur von Sonnenblumenöl. Nach Kriegsausbruch herrschte ein Mangel. Inzwischen hat sich der Export aus der Ukraine wieder normalisiert. Sonnenblumen seien zurück in den Nischensektor gerutscht, so Andreas Jahnel vom Sächsischen Bauernverband.
Der Anbau auch ein Risiko. Habe die Pflanze eine gewisse Höhe erreicht und es folge eine längere Trockenheit, gebe es nahezu keinen Ertrag. so Udo Noack von der Agrargenossenschaft „Heidefarm Sdier“ aus Großdubrau. Zudem sei die Sonnenblume eine „Räuberpflanze“, die die Nährstoffe komplett aus dem Boden lutsche. (dpa/red)