Sorben sorgen sich um Sprache und Kultur
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Sorben sorgen sich um Sprache und Kultur. Die Initiative „Sorbisches Parlament“ sei ein Ausdruck für die Unzufriedenheit, sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange gestern auf der Domowina-Hauptversammlung gestern in Hoyerswerda.
Stange sieht einen zunehmenden Mangel an geeigneten Kompetenzträgern und Fachkräften, an Wissenschaftlern und Pädagogen. Sorge bereite vor allem der hohe Bedarf an Sorbisch-Lehrkräften. Sachsen versuche gegenzusteuern. Die Initiative „Sorbisches Parlament“ strebt eine kulturelle Autonomie bei Bildung und Kultur an. Eine entsprechende Petition haben mehr als 800 Menschen unterzeichnet.