Sorge um Rotbuche und Esche in Görlitz
Stürme, Trockenheit und der Borkenkäfer haben im Görlitzer Stadtwald unübersehbare Spuren hinterlassen – außerdem in Parkanlagen. Steffen Leder vom Sachbereich Baumpflege der Stadtverwaltung spricht von zum Teil starken Schäden. Betroffen seien vor allem Flachwurzler wie Fichten und Birken an exponierten Standorten.
Die Fichtenbestände machen mit gut fünf Hektar nur etwa vier Prozent der Stadtwaldfläche aus, doch sind davon inzwischen rund 80 Prozent hinüber. Mit Sorge schaut Leder auch auf die Rotbuche. Für ein Viertel gibt es keine Rettung mehr, ein weiteres Viertel ist leicht geschädigt. Die Eschen haben mit dem Eschenbastkäfer zu kämpfen. Der Anteil der geschädigten Bäume liegt bei 30 bis 40 Prozent.
In diesem Jahr wurden rund 100.000 Euro investiert, um Schäden zu beseitigen und den Görlitzer Stadtwald zu stärken. So wurden z.B. 800 Eichen und 300 Hainbuchen auf dem Weinberggelände gepflanzt.