Sparvorschläge für Weißwasser - Fronten im Stadtrat bleiben verhärtet
Weißwasser muss Millionen sparen. Wo überall der Rotstift angesetzt werden soll, darüber besteht aber weiter kein Konsens. Die Front zwischen der Mehrheit des Stadtrates und Oberbürgermeister Torsten Pötzsch bleibt verhärtet – auch nach der zweiten Sondersitzung gestern. Die Mehrheit der Stadträte fordert vor allem einen Einstellungsstopp – ausgenommen die Kindertagesstätten. Freie Posten im Rathaus sollen nicht wieder besetzt werden. „Geht nicht, die Verwaltung muss arbeitsfähig bleiben“, kontert OB Torsten Pötzsch. Er hatte deshalb schon einmal den Sparbeschlüssen widersprochen. Gestern wurden sechs der sieben Beschlüsse erneut gefasst. Sollte der OB wieder Einspruch einlegen, kommt die Kommunalaufsicht ins Spiel und wird entscheiden. Deren Chef, Karl Ilg, hat sich darauf schon eingestellt. Er verfolgte die fast dreistündige Sondersitzung. Nur in einem Punkt sind sich Stadtrat und OB inzwischen einig: Die Stelle des Feuerwehrwehrchefs wird neu besetzt.