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Spezialisten simulieren Szenarien für Busunglück in Franken

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Was hat zu dem verhee­renden Busun­glück in Oberfranken mit 18 Toten und 30 Verletzten aus Sachsen und Branden­burg geführt? Polizei und Unfall­gut­achter haben die Situa­tion nachge­stellt. Sie simulierten drei Szena­rien. Angenommen wurden ein Kurzschluss im Armatu­ren­brett, eine brennende Batterie unter dem Fahrer­sitz und ein Kurzschluss der Klima­an­lage. Ergebnis: Die Spezia­listen sehen als warhschein­lichste Ursache die brennende Batterie. Es werde noch weitere Unter­su­chungen geführt. Deshalb sei es für Schluss­fol­ge­rungen noch zu früh, so ein Sprecher.

Unter­dessen wurde bekannt, dass auch der Busfahrer Mensch­leben rettete. Reisende, die das Flammen­in­ferno verletzt überstanden, sagten aus, dass der Chauf­feur mithalf, Passa­giere aus dem vorderen Teil zu bringen. Dann sei er im Mittel­gang zusam­men­ge­bro­chen. Der 55-Jährige kam in der Flammen­hölle um.

Bislang war nur bekannt, dass der überle­bende Ersatz­fahrer viele Insassen gerettet hatte, indem er die Türen öffnete und ihnen hinaus half.