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Spitzengespräch zur Zukunft der Bombardier­standorte Görlitz und Bautzen

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Die Bombar­dier-Beschäf­tigten in Görlitz und Bautzen schauen heute gespannt nach Berlin. Bundes­wirt­schafts­mi­nister Sigmar Gabriel will sich mit der Geschäfts­füh­rung des Konzerns zum Spitzen­ge­spräch treffen. Daran nehmen auch die Minis­ter­prä­si­denten von Sachsen und Branden­burg, Tillich und Woidke, teil. Es geht um den drohenden Stellen­abbau an den Stand­orten Görlitz, Bautzen und Hennigs­dorf.

Nach weiter unbestä­tigten Angaben will Bombar­dier 2.500 Stellen an den drei Stand­orten strei­chen. In den nächsten Wochen und Monaten will der Konzern laut dem „Handels­blatt“ seine Kompe­tenzen in Deutsch­land überprüfen und bündeln. Geprüft werden auch Werks­schlie­ßungen. Die Zeitung beruft sich dabei auf ein internes Papier des Unter­neh­mens. Bombar­dier schweigt bislang zu seinen Plänen.