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Spitzengespräche zum Lehrermangel gehen weiter

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Die Spitzen­ge­spräche zur Lösung des Lehrer­pro­blems in Sachsen gehen am Donnerstag weiter und werden auch in der kommenden Woche fortge­setzt. Über den Inhalt der Gespräche zwischen feder­füh­rendem Finanz­mi­nis­te­rium, Kultus­mi­nis­te­rium und Lehrer­ge­werk­schaft ist Still­schweigen verein­bart.Am Mittwoch preschte der Lehrer­ver­band mit Forde­rungen vor. Erwarte würden konkrete Maßnahmen für eine höhere Attrak­ti­vität des Lehrer­be­rufes. „Attrak­tive Arbeits­be­din­gungen sind die Voraus­set­zung, um den Lehrer­nach­wuchs an Sachsen zu binden, junge Lehrer aus anderen Bundes­län­dern in den Freistaat zu bewegen und erfah­rene Lehrkräfte im Schul­system zu halten“, sagte der Landes­vor­sit­zende Jens Weichelt.„Weil die politi­schen Entschei­dungs­träger weiterhin am Stand­ort­nach­teil der Nicht­ver­be­am­tung festhalten, muss für alle tarif­be­schäf­tigten Lehrkräfte endlich ein Nachteils­aus­gleich erfolgen“, sagte Weichelt weiter. Zudem gelte es, die Ausbil­dung am künftigen Bedarf zu orien­tieren, sonst werde der Lehrer­mangel auch im nächsten Jahrzehnt noch akut sein.(DPA)