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Spree droht auszutrocknen

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Nach der Schwarzen Elster an der sächsisch-brandenburgischen Grenze droht nun auch die Spree auszutrocknen. Die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen hätten nicht zur Verbesserung des Wasserhaushaltes geführt, schätzt die länderübergreifende Arbeitsgruppe „Extremsituation“ ein.

Spätestens Ende September werden die Kapazitäten der Talsperre Bautzen und des Speicherbeckens Bärwalde aufgebraucht sein. Aus dem Stausee Quitzdorf bei Niesky kann weiterhin kein Wasser für die Spree entnommen werden. Die Talsperre Bautzen ist nur noch knapp zur Hälfte gefüllt. In Bärwalde stehen nur noch 13 Prozent des Speichervolumens zur Verfügung.

Die Experten befürchten drastische Folgen für Teichwirtschaft, Tourismus und Ökologe  spätestens im Oktober.