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Spreewaldgurke kommt weiter in Golßen ins Glas

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Die Spreewaldgurke kommt auch künftig aus Golßen. Der Produktionsstandort bleibt erhalten.  Die geplante Verlagerung ist vom Tisch – so das  Ergebnis eines Spitzengesprächs. Dazu hatten sich gestern  u.a. Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller, Bürgermeisterin     Andrea Schulz und der Geschäftsführer der Spreewaldkonserve Golßen, Till Alvermann, getroffen. 

Die Wirtschaftsförderung des Landes will das Unternehmen dabei unterstützen, einen Zukunftsplan zu entwickeln. Der Betrieb in Golßen soll umgebaut werden. Dazu gehört auch der Abbau von Arbeitsplätzen. Dennoch werde nun ein klares Signal gesetzt, so der Geschäftsführer. Golßen bleibe die Heimatstadt der Spreewaldgurke, so die Bürgermeisterin.  Die Marke „Spreewaldhof“ gehört seit 2021 zur französischen Andros Gruppe.

Ende Januar hatte das Unternehmen angekündigt, die Produktion von Gewürzgurken in Golßen bis zum Jahresende einzustellen und diese auf den Standort Schöneiche zu konzentrieren. Von der Umstellung sollten 220 Arbeitsplätze betroffen sein. Nun gibt es eine neue Entwicklung. Wie viele Arbeitsplätze im Zuge des Umbaus in Golßen erhalten bleiben, wurde nicht mitgeteilt. (kmk/dpa)