Sprengung von Weltkriegsmunition auf Schloss Senftenberg
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Aufatmen in Senftenberg. Die Sprengung von Munition aus dem zweiten Weltkrieg am Schloss und Museum hat problemlos funktioniert. Das sagte uns Sprengmeister Enrico Schnick. Die Hand- und Gewehrgranaten sowie Flugabwehrmunition wurden bei Grabungen auf Gelände entdeckt.
„Wir haben jetzt seit April knapp 12.000 Munitionskörper aus dem Zweiten Weltkrieg, dazu aber auch historische Funde aus dem Schloss, wie Schwerter, Münzen oder Kronleuchter.“, schildert Schnick.
Die Sprengung war erforderlich, weil der Transport zu einer Einrichtung für Kampfmittelvernichtung nicht mehr möglich war. Das Museum wurde nach der Sperrung am Mittag wieder für die Besucher geöffnet.