Staatsanwalt im Urlaub - Hinweise zum Juwelenraub bleiben liegen

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Was für ein Wirrwarr im Zusammenhang mit dem Juwelenraub vom Grünen Gewölbe. Am Freitagnachmittag hatte die Dresdner Staatsanwaltschaft noch dementiert, dass sie von der israelischen Sicherheitsfirma Informationen zu einem vermeintlichen Kaufangebot erhalten hat – nun die Kehrtwende.

Oberstaatsanwalt Jürgen Schmidt bestätigte der BILD gestern, dass er die E-Mails von CGI doch erhalten und an die Ermittler weitergeleitet habe. Sie werden jetzt ausgewertet. Grund für die Panne: Schmidt war im Urlaub und erst gestern wieder im Büro. Deshalb hatte auch keiner Kenntnis, welche wichtigen Informationen zum Kunstraub in seinem Mailfach auflaufen.