Stabwechsel im Cottbuser Rathaus

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Cottbus hat einen neuen Oberbürgermeister. Tobias Schick ist nun offiziell im Dienst. Der SPD-Politiker hat am Mittwochnachmittag die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Holger Kelch übernommen.

In den kommenden acht Jahren wolle der 42-Jährige Cottbus als Motor der Region weiterentwickeln, sagte er in seiner Antrittsrede. Er trete eines der schönsten politischen Ämter an, die es gebe - mit Vorfreude, genügend Respekt und Demut. Der Strukturwandel mache mit den Fördermitteln von Bund und Land für die Stadt vieles möglich. "Es wird den Alltag der Cottbuserinnen und Cottbuser verbessern."

Mit den Akteuren und Partnern vor Ort unter anderem aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft aber auch mit Landkreisen und Kommunen will Schick nach eigener Aussage eng zusammenarbeiten. Das bedeute unter anderem Austausch zu Problemlagen und die Vereinbarung von konkreten Maßnahmen, erklärte das neue Stadtoberhaupt. Die Kommunikation müsse gestärkt werden, um einander zu verstehen. Man werde ihn nicht nur im Rathaus, sondern auch überall sonst ansprechen können.

Schick hatte sich in einer Stichwahl am 09. Oktober mit 68,6 Prozent gegen den AfD-Bewerber Lars Schieske durchgesetzt. Kelch war aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angetreten.

Der neue Rathauschef bedankte sich bei seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit. Kelch habe viele Projekte für die Stadt im Strukturwandel vorbereitet und den Haushalt zukunftsfähig gemacht.

Als eine seiner ersten Amtshandlungen will Schick eine Sicherheitskonferenz im Dezember einberufen. Mit den Beteiligten sollen Lösungen erarbeitet werden, um die Sicherheits- und Ordnungslage in der Stadt zu verbessern. (mit dpa)