Stadtwerke Weißwasser beunruhigt über Alleingang von Umlandgemeinden
Die Stadtwerke Weißwasser sind beunruhigt. Nach der Entscheidung von acht Umlandgemeinden, die Trinkwasserversorgung in einer gemeinsamen GmbH in Eigenregie zu übernehmen, sieht Geschäftsführerin Katrin Bartsch die Grundstrukturen des Unternehmens gefährdet. Durch den Wegfall einzelner Sparten könnten die Stadtwerke das bisher erfolgreiche und zukunftsfähige Modell nicht mehr in der jetzigen Form weiterführen. Sie rief dazu auf, eine gute und weiter partnerschaftliche Lösung zu finden.
Boxberg, Spreetal, Weißkeißel, Schleife, Gablenz, Groß Düben, Trebendorf und Krauschwitz stimmten gestern für die Gründung einer GmbH beim Wasserzweckverband Mittlere Neiße-Schöps. Die Verträge mit den Stadtwerken Weißwasser könnten nicht verlängert werden, so Vize-Verbandschef Andreas Lysk.. Sie laufen in diesem Jahr aus. Das Risiko der Neuausschreibung will der Verband nicht eingehen.
Er bereitet in einem eigenen Werk in Boxberg das Trinkwasser für die rund 17.500 Haushalte sowie zahlreiche Unternehmen auf. Es wird über eine Leitung nach Weißwasser gepumpt.