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Städtische Gesellschaft soll Görlitzer Stadthalle betreiben

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Der Görlitzer Stadtrat soll noch vor der Kommunalwahl einen Beschluss zur Betreibung der Stadthalle fassen und zur Bauplanung. Die Entscheidungen sind Bedingung dafür, dass die Fördermittel fließen. Bund und Land haben 36 Millionen Euro versprochen.  Die Stadt beteiligt sich mit vier Millionen Euro. Die Görlitzer Stadthalle soll saniert werden und einen Anbau bekommen. Oberbürgermeister Siegfried Deinege mahnt  zur Eile. Die Fördermittel könnten sonst verfallen und für andere Projekte eingesetzt werden. Als Betreiber der Halle will der OB eine städtische Gesellschaft vorschlagen.Die Görlitzer Stadthalle wurde Ende 2004 geschlossen. Die Stadt ließ den Jugendstilbau inzwischen sichern. Das Gebäude drohte einzustürzen. Danach wurde damit begonnen, den kleinen Saal zu sanieren. Er kann ab diesem Sommer wieder vorübergehend genutzt werden - allerdings nur in der warmen Jahreszeit. Grund: Eine Heizung fehlt noch.Der Große Saal der 1910 eröffneten Görlitzer Stadthalle bietet rund 1.700 Zuschauern Platz. Er gilt damit als größter Veranstaltungssaal zwischen Breslau und Dresden.

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Oberbürgermeister Siegfried Deinege