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Start für (Online)-Filmfestival Cottbus

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Mit einem Monat Verspätung wird am Abend das Filmfestival Cottbus eröffnet. Bis Silvester werden 150 Streifen gezeigt -   Komödien, Krimis, Thriller und Dokumentationen aus Osteuropa, wie die Veranstalter mitteilten. Die Filmschau wurde wegen der Corona-Pandemie verlegt und findet nun nur online statt. Zum 30. Jubiläum der deutschen Einheit sollen auch die Wiedervereinigung und die Entwicklung des Landes Brandenburg beleuchtet werden.

In der Reihe Drehort Brandenburg werden  Filme gezeigt, in denen Brandenburg als Kulisse diene wie im Film „Barbara“, aber auch in der deutsch-polnische Koproduktion „Adventures of a Mathematician“, die beim Festival nach Angaben der Veranstalter Europa-Premiere hat. Die Reihe „Von Frust und Freiheit“ erzählt bunte Geschichten aus der Zeit nach der Wiedervereinigung. Unter dem Titel „Stau 1990/2020“ werden Filme gezeigt, die sich mit dem Rechtsextremismus beschäftigten.

Geplant war zunächst ein duales Filmfest mit Veranstaltungen in Kinos und digital. Weil die Kinos wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiter geschlossen bleiben müssen, werden die Filme nun als bundesweites Streaming-Angebot über die Festivalwebsite abrufbar sein.