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Störenfried aus Bautzen bleibt im Gefängnis

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Die Bautzener haben vor ihm eine Weile Ruhe. Der Intensivtäter aus Libyen bleibt hinter Gittern. Das Bautzener Gefängnisurteil  wurde vom Landgericht Görlitz bestätigt. Er hatte in einer Notunterkunft in Bautzen einen Polizisten angegriffen, ihm ins Gesicht geschlagen. Dafür erhielt  er eineinhalb Jahre Gefängnis. Gegen das Urteil legte der 48-Jährige Berufung ein. Gestern wurde der Fall in zweiter Instanz verhandelt.  

Dem Görlitzer Berufungsrichter erzählte er eine Geschichte von zwei Amerikanerinnen, die ihm eine Bibel geschenkt hätten. In der Bautzener Notunterkunft kam er betrunken an. Er hatte auf dem Weg dahin eine halbe Flasche Whisky geleert. Der Verantwortliche rief die Polizei. Bei der Taschenkontrolle kam ein Rasiermesser zum Vorschein. Das wollte der Angeklagte wieder zurück. Daraufhin griff er den Polizisten an. Er dagegen behauptete, dass der Polizist ihn geschlagen  und einen Finger gebrochen habe.  

Gegen das Urteil kann der Libyer noch in Revision gehen.