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Storchen-Fünfer im Horst

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Rekord im Altkreis Bautzen. Bei den Störchen hat es in diesem Jahr so viele Fünflingsbruten gegeben wie seit 60 Jahren nicht mehr. Gleich fünf Schnäbel auf einmal erblickten jeweils in Frankenthal, Gaußig, Ralbitz und Uebigau das Licht der Welt. Hinzu kam ein weiterer Fünfer im nordsächsischen Stehla  

Damit sei 2021 eines der besten Storchenjahre, schätzt der Naturschutzbund NABU ein. 1994 gab es - bezogen auf Sachsen - mit sieben erfolgreichen Fünflingsbruten zuletzt mehr. Die Freude beim NABU hält sich aber in Grenzen. „Die positiven Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Ergebnis unter anderem zahlreichen menschlichen Rettungsaktivitäten und günstigen Witterungsbedingungen zu verdanken ist“, so Sylvia Siebert vom NABU-Naturschutzinstitut Dresden.

Haupttodesursache bei Weißstorch-Nestlingen in Sachsen seien immer noch Abwürfe vom Horst in Folge von Nahrungsmangel. Derweil gingen Kollisionen mit Freileitungen aufgrund von Sicherungsmaßnahmen kontinuierlich zurück.