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  • Ganz rechts - der Angeklagte

Stoß mit Todesfolge in Reichwalde? Angeklagter schweigt zu Prozessbeginn

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Wegen Körperverletzung mit Todesfolge muss sich seit heute ein 33-jähriger Mann vor dem Landgericht Görlitz verantworten. Er soll vor einem Jahr beim Dorffest in Reichwalde einen 39-Jährigen umgestoßen haben, so die Staatsanwaltschaft. Der Mann stürzte rückwärts mit dem Kopf gegen die Betoneinfassung der Tanzbühne.  17 Tage später erlag  er seinen schweren Kopfverletzungen.  

Zeugen, die auf der Bühne getanzt hatten,  bestätigten den Vorwurf.  Der Angeklagte sei auf das Opfer zugerannt und habe es mit ausgestreckten Händen umgestoßen, so der Tenor ihrer Aussagen. 

Der Mann hatte sich vor der Bühne zwischen zwei Biertischen mit der Freundin des Angeklagten unterhalten. Liebevoll, war der Eindruck einer Zeugin. Einen Streit zwischen beiden Männern hatte es offenbar nicht gegeben. Der Angeklagte habe jedoch aufgelöst gewirkt, so eine andere Zeugin. Nach dem Vorfall verwies ihn der Sicherheitsdienst vom Platz. Ein weiterer Zeuge will dann gehört haben, wie der Angeklagte sagte: Er habe Blödsinn gemacht, es tue ihm leid.  

Die Verlobte des angeklagten Elektrikers machte von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Er selbst hat sich bislang nicht zum Vorwurf geäußert. Es gilt die Unschuldsvermutung. Der Prozess wird fortgesetzt.