Streik bei Bautzner Senf löst Echo aus
Der Streik bei Bautzner Senf zeigt erste Wirkung. Die Arbeitgeberseite habe Kontakt aufgenommen, sagte Olaf Klenke, Verhandlungsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten – NGG. Die Geschäftsführung erneuerte ihr Angebot. Es beinhaltet eine schrittweise Erhöhung der Löhne bis 2022 von 215 bis 230 Euro und eine Laufzeit des Tarifvertrages bis 2025.
Dagegen fordert die NGG 310 Euro. Sie schlug vor, noch in dieser Woche mit dem Tarifgespräch zu beginnen und nach Lösungswegen zu suchen. Der Streik geht vorerst bis Freitag.
Unterstützung erhielten die Streikenden heute auf der Lausitzkonferenz in Hoyerswerda des
Deutschen Gewerkschaftsbundes von Betriebs- und Personalräten aus
verschiedenen Branchen. Sie unterzeichneten eine Protestkarte an den Firmeneigner Durach,
dessen Familie die Develey-Gruppe besitzt, zu der auch Bautz’ner Senf gehört.