Streit zwischen Tierheim und Stadtgut Görlitz beigelegt - Lösung gefunden
Das Team um Tierheim-Chef Peter Vater kann aufatmen. Der Streit mit dem Görlitzer Stadtgut ist beigelegt. Beide Seiten haben sich geeinigt. Tierpfleger und Besucher können die Zufahrt zum Tierheim "Krambambuli" problemlos nutzen – und die Hennen des Stadtgutes, sie können den Weg sorglos überqueren. „Krambambuli“ ist eine Insel. Die Flächen ringsum das Tierheim gehören dem Görlitzer Stadtgut. Tierpfleger und Besucher gelangen über einen Weg zur Tierasyl-Enklave – über das Stadtgut-Hoheitsgebiet. Das hatte zu einem Streit geführt. Das Stadtgut baute ein Tor zu Zufahrt ein. Davon fühlte sich der Tierschutzverein gestört. Der Fall landete sogar vor Gericht. Lange Zeit waren die Fronten verhärtet. Das Stadtgut zäunte das Gelände am Tierheim ein – für die Aufzucht von Hennen. Die Tiere sollen nicht wegrennen. In den vergangenen Monaten bewegten sich beide Seiten aufeinander zu. Sie suchten eine außergerichtliche Lösung und fanden sie. "Es gibt nun ein selbst schließendes Fußgängertor. Das bedeutet: Jeder Besucher kann ungehindert zu uns kommen. Das ist eine gute Lösung", so Vater.
Pro Biohuhn ist eine bestimmte Quadratmeterzahl vorgeschrieben. Und deshalb brauchen sie den Weg, um auf die gegenüberliegende Wiese zu kommen. Dabei gilt natürlich – wie im Straßenverkehr – Paragraph 1: Gegenseitige Vorsicht und Rücksichtnahme.Das Stadtgut stelleauch dem Tierheim auch vier Parkplätze zur Verfügung, freut sich Vater. Natürlich gegen einen kleinen Obolus.