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Strukturwandel in der Lausitz bleibt Chefsache

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Der Struk­tur­wandel in der Lausitz bleibt Chefsache. Die Minis­ter­prä­si­denten von Sachsen und Branden­burg, Tillich und Woidke, wollen sich weiterhin für gemein­same Projekte in der Region einsetzen. Die Lausitz brauche sichere Arbeits­plätze, innova­tive Forschung und Unter­nehmen, sagte Tillich heute nach einem Treffen mit Bürger­meis­tern und Landräten aus der Region. Nicht nur die Länder, sondern auch der Bund müsse dabei seiner Verant­wor­tung gerecht werden.

Die Lausitz brauche eine Sonder­re­ge­lung für den Struk­tur­wandel. Wenn die Braun­kohle im Wettbe­werb schlechter gestellt werde, müsse die Region auch eine beson­dere Förde­rung erhalten, so Tillich. Er erinnerte in diesem Zusam­men­hang an das Berlin/Bonn-Gesetz. Dabei sollte auch über eine Sonder­wirt­schafts­zone nachge­dacht werden, so  Woidke

In einer im Juni verab­schie­deten Erklä­rung hatten die Minis­ter­prä­si­denten eine Bundes­för­de­rung von 1,2 Milli­arden Euro verlangt. Rund 24.000 Jobs sind von der Energie­wirt­schaft in der Lausitz abhängig.

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Reporter Knut-Michael Kunoth