Student aus Radeberg wegen tausendfachen Telefonterrors zu Gefängnisstrafe verurteilt
Ein Student aus Radeberg soll tausendfachen Telefonterror betrieben haben. Das Amtsgericht Kamenz verurteilte ihn zu 16 Monaten Gefängnis – und zwar wegen Nachstellung und vorsätzlicher Körperverletzung. Der Student hatte nach Überzeugung des Gerichts über 1.000 Mal bei einer Taxiservice-Inhaberin in Weinböhla angerufen – außerdem bei der Chefin einer Abschleppfirma in Hamburg und bei Nachbarn. Er soll seine Opfer beleidigt haben. Nachdem sie aufgelegt hatten, versuchte er es immer wieder. Die Angerufenen klagten anschließend über Panik- und Angstattacken sowie Schlafstörungen, waren zeitweilig nicht arbeitsfähig. Der Angeklagte schwieg zu den Vorwürfen. Ein Gutachter attestierte ihm volle Schuldfähigkeit. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.