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Student wegen Nachstellung in Kamenz vor Gericht

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Ein Student aus Radeberg soll monate­lang Telefon­terror betrieben -  Autohäuser sowie Schlüssel- und Abschlepp­dienste beläs­tigt haben. Der 25-Jährige muss sich heute vor dem Amtsge­richt Kamenz verant­worten. Die Staats­an­walt­schaft wirft ihm Nachstel­lung vor. 

Laut den polizei­li­chen Ermitt­lungen wählte der Student mindes­tens 16.000 Mal Notfall­num­mern. Er soll die Angeru­fenen belei­digt haben. Nachdem sie aufge­legt hatten, versuchte er es immer wieder. Die Dienste waren in dieser Zeit für andere nicht erreichbar. Damit seine Anrufe nicht nachver­folgt werden konnten, rief er den Ermitt­lungen zufolge mit unter­drückter Nummer an und auch mit auslän­di­scher Kennung. Die Spezia­listen des LKA kamen ihm trotzdem auf die Spur.