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Studien für Lösungen gegen Wassermangel in der Lausitz

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Mit dem Kohleausstieg droht Wassermangel in der Lausitz. Bis 2038 müssen Lösungen umgesetzt sein.  Bislang wurde meist nur diskutiert. Nun wird eine Studie ausgeschrieben. Untersucht werden soll,   welche Möglichkeiten der Wasserspeicherung an den bestehenden Talsperren,  und Bergbaufolgeseen, wie dem Cottbuser Ostsee, bestehen. 

Die sächsische Landestalsperrenverwaltung geht von  einer Bearbeitungszeit   von 18 Monaten aus. Mit einem Arbeitsbeginn werde frühestens im vierten Quartal 2025 gerechnet. Eine weitere Studie soll folgen, so das Agrarministerium in Potsdam.   Sie soll sich mit weiteren Speichermöglichkeiten, darunter dem Schwielochsee, befassen. Außerdem gibt es Überlegungen, eine Leitung von der Ostsee in die Spreeregion zu legen. Durch die Röhren könnte entsalztes Wasser strömen.    

Ende vergangenen Jahres wurde eine Studie gestartet, in der untersucht wird, ob es Sinn macht, Wasser aus der Elbe ins Lausitzer Revier zu leiten.  Die Ergebnisse werden ende 2026 erwartet. (dpa/red)