++ EIL ++

„Stück aus dem Tollhaus eines gescheiterten Infrastrukturbetreibers“

Zuletzt aktualisiert:

Pendler und andere Reisende auf den beiden Trilex-Linien in der Oberlausitz müssen mit Zugausfällen, Verspätungen und weniger Sitzplätzen rechnen. Wegen der gesperrten Baustellenbrücke stehen  zwei der drei Bahnsteige in Bischofswerda nicht mehr zur Verfügung. Züge aus Zittau und Görlitz halten bis auf weiteres nicht in Bischofswerda. Fahrgäste müssen eine Station weiter fahren, in Weickersdorf in den Bus steigen nach Bischofswerda. In der Gegenrichtung halten die Bahnen am derzeit einzig nutzbaren Bahnsteig 1. 

Eine kurzfristige Lösung des Problems sieht die Deutsche Bahn offenbar nicht. Der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes ZVON,  Christoph Mehnert, fleht die DB an: „Bitte berücksichtigt die Fahrgastinteressen!“  Deutlicher wird der Fahrgastband „Pro Bahn“. Er fordert die DB auf, den mit einer Ampel geregelten ebenerdigen Übergang zu den Bahnsteigen wieder in Betrieb zu nehmen. „Pro Bahn“ spricht von einem „weiteren Stück aus dem Tollhaus eines gescheiterten Infrastrukturbetreibers“.