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Sturm braust über Lausitz - umgeknickte Bäume, abgedeckte Dächer, gekenterte Segelboote

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Heftige Gewitter und starke Sturm­böen haben die Feuer­wehren auf Trab gehalten. In der Oberlau­sitz wurden Dächer abgedeckt. Bäume stürzten um. Alle Schäden können noch nicht bezif­fert werden.

Auf dem Bärwalder See kenterten gestern Nachmittag zwei Segel­boote. Zum Glück kam dort niemand zu Schaden. Die beiden Freizeit­ka­pi­täne wurden von Kräften der DLRG gerettet. Kräftige Windböen drückten die kleinen Jollen vom Hafen weg. Sie kippten um und trieben mit dem Kiel nach oben über den sturm­ge­peitschten See. Ein größeres Segel­boot schaffte es nicht mehr in den Hafen. Der Kapitän machte sein Schiff in einer windge­schützten Bucht fest.

In Görlitz knickte ein Telefon­mast um. In Weißwasser mussten zwei Straßen wegen Sturm­schäden gesperrt werden. Am Geiers­walder See bei Hoyers­werda wurde das „Simson-Steil­hang­ren­nen“ unter­bro­chen.

Eine Windhose jagte über  Rammenau und Geißmanns­dorf.  Eine Fichte stürzte auf ein Wohnhaus und drückte dabei ein Anbau ein. Mehrere umgeknickte Bäume verbar­ri­ka­dierten die S 111 zwischen  Bischofs­werda und Wölkau. Feuer­wehr­leute setzten die Kreis­säge an. Nach einer Stunde war die Straße wieder frei. Die Windhose machte  ein 20 Meter mal 50 Meter großes Waldstück platt. 

Der Sturm legte auch in Zittau Bäume um. Die Feuer­wehr war stunden­lang im Einsatz.  Die Aufräum­ar­beiten werden noch geraume Zeit dauern.