Sturmböe pustet Lkw bei Löbau um - Staubsturm in Kleinwolmsdorf
Ein Lkw ist am Vormittag auf der neuen B 178 bei Löbau umgekippt und eine Böschung hinab gestürzt. Dabei wurde der Fahrer verletzt. Vermutlich eine Sturmböe hatte den Lkw umgeworfen. Bevor der Lastwagen umstürzte, schrammte er fast 300 Meter an der Leitplanke entlang.
Am Nachmittag passierte ein ähnlicher Unfall zwischen Wölkau und Bischofswerda. Ein Auto wurde von einer Windböe erfasst. Der Fahrer verlor die Kontrolle über den Wagen. Der Pkw geriet von der S 111 und überschlug sich. Dabei wurde der Fahrer verletzt.
Der Sturm hielt auch die Feuerwehr im Raum Bischofswerda auf Trab. Bäume stürzten um. Äste wurden auf Straßen gewirbelt. In einem Kindergarten in Großharthau brach ein Baum in der Mitte durch. Feuerwehrleute zersägten den Baum und beseitigten so die Gefahrenstelle.
In Kleinwolmsdorf bei Radeberg wirbelte der Sturm Staub von den Feldern auf. Die Wolke verdunkelte den Ort.
Das Tief „Mortimer“ fegte mit fast 100 Kilometern pro Stunde über Sachsen hinweg. Das Tief zog von Westen in Richtung Osten, am Mittag lag das Sturm-Hauptfeld bereits in Polen. Morgen rückt das nächste Tief an. „Niels“ wird mit Böen von etwa 60 Kilometern pro Stunde erwartet. Der Tag der Deutschen Einheit wird windig mit einzelnen Schauern. Die Temperaturen steigen tagsüber bis auf 15 Grad.