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Suche nach Nazi-Raubkunst in Görlitz - 300 Verdachtsfälle

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Bei der Suche nach Nazi-Raubkunst in den Görlitzer Sammlungen sind zwei Wissen­schaft­le­rinnen auf rund 300 Verdachts­fälle gestoßen. Dabei handelt es sich um Objekte der Malerei, Graphik und der angewandten Kunst. Davon befinden sich aber nur noch 30 im Bestand der Görlitzer Sammlungen.  Der andere große Teil wird als Kriegs­ver­lust einge­stuft.

Museums­chef Jasper von Richt­hofen sagte unserem Sender, dass von den 30 verdäch­tigen Objekten sechs Gläser und drei Grafiken scheinbar Indizien für einen NS-Raubkunst-Hinter­grund zeigen. Die Objekte werden weiter unter­sucht. Sie sollen im Internet als „Fund“ und „Verdachts­fall“ gezeigt werden. Das Zentrum Kultur­gut­ver­luste hat dafür das Portal www.lostart.de eingerichtet.

Das mit rund 40.000Euro geför­derte Recherche-Projekt in Görlitz endet im Juni.

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Reporter Knut-Michael Kunoth