Suche nach Schwimmer im Olbasee unterbrochen
Die Suche nach dem vermissten Schwimmer im Olbasee bei Bautzen ist erneut unterbrochen worden. Nach einer Gewitterwarnung mussten die Taucher heute wieder zurück an Land. Die Suche soll am Montag fortgesetzt werden. Der 44-jährige hatte sich mit seiner Partnerin auf einen Triathlon vorbereitet. Er wollte bis zu einer 250 Meter entfernten Boje schwimmen, kehrte aber auf halber Länge um. Seit Montagabend wird nach ihm gesucht.
Der Olbasee ist rund 50 Meter tief. Früher wurde dort Braunkohle abgebaut. Stollen wurden in das Flöz getrieben. 1927 wütete ein Feuer. Es konnte nicht gelöscht werden. Daraufhin wurde die Grube geflutet – und damit auch die Stollen. Dort zu suchen, ist auch für die Taucher nicht ungefährlich. Hinzu kommt, dass die Sichttiefe nicht mehr als fünf Meter beträgt. Bei der Suche am kommenden Montag soll auch ein Leichenspürhund eingesetzt werden.
Seinen Namen verdankt der See übrigens dem damaligen Kohleförderer, der Oberlausitzer Braunkohlewerk Olba GmbH.