• Symbolbild. Foto: Pixabay

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Suche nach toten Wildschweinen geht weiter

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Suchhunde sind noch bis zum Wochenende im Spree-Neiße-Kreis im Schweinepest-Einsatz. Sie sollen tote Wildschweine aufspüren. Von den Kadavern werden Proben genommen und auf den Erreger untersucht. Um die bisherigen Fundorte entlang der Kernzone werden weitere Warnschilder aufgestellt.

Im Spree-Neiße-Kreis wurde vor zwei Wochen der erste Fall der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland festgestellt. Inzwischen ist die für den Menschen  ungefährliche Tierseuche   bei  20 toten Wildschweinen nachgewiesen worden.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) unterstützt einen geplanten festen Wildschweinzaun zu Polen, warnt aber vor zu hohen Erwartungen. «Ein Zaun kann helfen», sagte sie. Er sei ein Baustein der Vorbeugung, aber keine Garantie. «Deshalb ist es so wichtig, dass die Länder weitere wirksame Maßnahmen ergreifen». Für die Finanzierung und Sicherung von Zäunen seien die Länder zuständig - möglich sei auch eine solidarische Finanzierung durch die Gesamtheit der Länder gemäß einem bestehenden Schlüssel.