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Tagebau Jänschwalde steht ab Sonntag still

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Der Tagebau Jänschwalde wird gestoppt. Ab Sonntag steht alles still. Das entschied das Verwaltungsgericht Cottbus. Der Antrag von Tagebaubetreiber Leag, eine Fristverlängerung für eine Umweltverträglichkeitsprüfung  bis Ende November einzuräumen, wurde abgelehnt Deutschen Umwelthilfe und Grüne Liga haben den Stopp erwirkt. Sie befürchten, dass Filterbrunnen im Bereich des Tagebaus besonders geschützte Gebiete wie Moore gefährden. Mit der Klage wollen sie eine weitere Ausbreitung des Tagebaus in Richtung Norden verhindern und die  Umgebung vor dem Austrocknen schützen.

Die Leag hatte schon vor einigen Wochen damit begonnen, Vorbereitungen für einen Sicherheitsbetrieb zu treffen. So müssen z.B. Abraumbagger und Fördertechnik in eine Sicherheitsstellung gefahren werden. Außerdem sind Vorkehrungen zu treffen, dass Grundwasser in der Grube nicht unkontrolliert ansteigt. Es könnte sonst zu Rutschungen kommen. Im Tagebau Jänschwalde arbeiten rund 700 Kumpel.