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Tagebausanierer in der Lausitz können weiter Ärmel hoch krempeln

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Die Sanierung der ehemaligen Braunkohletagebaue in der Lausitz kann fortgesetzt werden. Bund und die Länder Sachsen und Brandenburg wollen einen entsprechenden Vertrag zeitnah unterzeichnen, kündigte Tagebausanierer LMBV an. Mit dem Abkommen wird die Finanzierung in den nächsten fünf Jahren gesichert. Brandenburg stellt für die Lausitz in diesem Jahr rund zehn Millionen Euro bereit.

Es sei noch viel zu tun, sagte Bernd Sablotny, Sprecher der LMBV-Geschäftsführung. Der Rückzug aus der Bergbau-Fläche sei kleinteilig und aufwändig geworden. Waren es im Jahr 2017 insgesamt 1900 Verträge zur Sanierung in den Bergbaugebieten, stieg die Zahl in diesem Jahr auf 2450. Die LMBV hat nach eigenen Angaben 700 Mitarbeitende, 50 neue Arbeitskräfte wurden in diesem Jahr eingestellt, zwölf Azubis begannen ihre Ausbildung. (dpa/red)