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Tauziehen um fehlende Fahrgeldeinnahmen in der Oberlausitz

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Länderbahn und ODEG in der Oberlausitz bleiben bislang auf 30 Prozent ihrer corona-bedingten Verluste sitzen. Das Land Sachsen hat sich nur zur Übernahme von 70 Prozent bereiterklärt, und zwar im Rahmen des Rettungsschirmverfahrens. Den beiden Verkehrsunternehmen fehlen damit noch rund 1,8 Millionen Euro, um die fehlenden Fahrgeldeinnahmen auszugleichen.

Sollte sich das Land weigern, die noch ausstehenden 30 Prozent zu zahlen, müsste der Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien ZVON einspringen. Fahrten müssten gestrichen werden, so ZVON-Vorsitzender Michael Harig. Nötig sei überdies ein Rettungsschirm für nächstes Jahr.

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Michael Harig, Vorsitzender des Verkehrsverbundes Oberlausitz-Niederschlesien ZVON