Technologietransfer aus Japan nach Görlitz
Japan setzt auf Görlitz. Der Sysmex-Partec-Konzern will seinen Standort an der Neiße weiter ausbauen. 16 neue Mitarbeiter sollen eingestellt, ein weiteres Geschäftsfeld erschlossen werden. Es gehe um Technologietransfer, verriet Geschäftsführer Matthias Guhl unserem Sender.
Sysmex-Partec stellt u. a. mobile Diagnosegeräte zur Erkennung von HIV, Malaria und Tuberkulose her. Die Firma bietet auch Lösungen für Pharmaunternehmen an. Das Unternehmen beschäftigt in Görlitz derzeit 198 Mitarbeiter. Vor 16 Jahren ließ sich die Partec in Görlitz nieder. 2014 fusionierte sie mit der japanischen Sysmex.
Guhl geht für das in wenigen Wochen zu Ende gehenden Geschäftsjahr von einem Umsatzwachstum von knapp 20 Prozent aus. Angaben zum Gewinn machte er nicht.