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Telefonseelsorge Oberlausitz sucht Verstärkung

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Jemand, der zuhört, der in schweren Stunden aufmunternde Worte hat, vielleicht auch einen Rat. Das  ist in diesen Zeiten der Kälte, der Oberflächlichkeit, der Plattitüden Balsam für die Seele. So wundert es wohl nicht, dass immer wieder Anrufe  bei der Telefonseelsorge Oberlausitz  eingehen.

8.631 – so viele Gespräche haben die Telefonseelsorger bis Ende November geführt. Erwartungsgemäß wie jedes Jahr wird die Zahl in der Zeit um Weihnachten deutlich steigen. Mit 10.000 bis 11.000 Anrufern rechnet Nicole Hackel in diesem Jahr. Sie ist seit knapp einem Jahr Leiterin der Telefonseelsorge Oberlausitz. Gesprächsthema ist vor allem Einsamkeit. Insbesondere Frauen rufen an. Nur knapp ein Drittel sind Männer.

Themen sind auch körperliches und seelisches Befinden, Familie und Alltag und zunehmend Existenznöte. Die Gespräche dauern meist 15 bis 30 Minuten. Es kann aber auch mal länger gehen – über eine Stunde bis zwei Stunden, das gab es schon.

Die Telefonseelsorge der Diakonie ist in der Oberlausitz auf die Standorte in Görlitz und Bautzen verteilt. Die Apparate sind rund um die Uhr geschaltet. Insgesamt 90 Frauen und Männer teilen sich die Dienste. Es ist ein ehrenamtlicher Job. Bezahlt werden aber die Fahrtkosten.

Verstärkung ist immer willkommen. Wer mindestens 20 Jahre alt ist, kann sich melden.  Für die Gespräche  am Seelsorgetelefon werden die Ehrenamtlichen vorbereitet. In einem Kurs bekommen sie Grundlagen der Kommunikation, Selbsterfahrung und Gesprächsführung vermittelt. Das passiert an zwei Wochenenden, vier Samstagen und 18 Abenden.  Der nächste Kurs beginnt im Januar. 

Die Nummer des Sorgentelefons:

0800 - 111 0 222

oder

0800 - 111 0111.

Kontakt für Bewerbungen:

Diakonie Bautzen, Telefonseelsorge Oberlausitz, Telefon:

03591/ 48 16 60

Mailadresse: telefonseelsorge@diakonie-bautzen.de