Telenotärztliches System - aber nur für die halbe Lausitz
In der brandenburgischen Lausitz wird ein telenotärztliches System aufgebaut. Dafür werden 100 Rettungstransportwagen und 25 Notarztwagen der Regionalleitstelle Lausitz mit Geräten zur mobilen Datenübertragung ausgestattet. Das Projekt wird mit über 700.000 Euro finanziert. Damit können Patientendaten schnell übermittelt und Entscheidungen zu Medikamentengabe und Therapien eingeholt werden.Cottbus ist Projektträger. Denkbar sei eine länderübergreifende Ausweitung des Systems, so Lausitzbeauftragter Klaus Freytag.
In der gestern veröffentlichten Pressemitteilung der Staatskanzlei Brandenburg heißt es: „Mit Hilfe der Tablets sollen die Mitarbeiter der Rettungsdienste zukünftig entlastet werden und örtlich flexibel arbeiten.“ Das telenotärztliche Projekt sei ein Baustein für den Aufbau der Modellregion Gesundheit in der Lausitz.
Die Regionalleitstelle Lausitz koordiniert Rettungs-, Feuerwehr- und Katastropheneinsätze für Cottbus sowie die Landkreise Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald und Elbe-Elster. Zu den Hauptaufgaben gehört die Annahme von Notrufen.