Theater Görlitz/Zittau muss 90.000 Euro zahlen

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Der Absturz einer Tänzerin hat für das Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau teure Konsequenzen. Die Unfallkasse erhält 90.000 Euro. Darauf haben sich beide Seiten außergerichtlich geeinigt. Der Rechtsstreit ist damit vom Tisch. Ursprünglich stand eine Schadensersatzforderung von 190.000 Euro im Raum.

Der Unfall war bei einem Gastspiel in Bautzen passiert. Die Tänzerin schwebte als Qualle in der Inszenierung der „Kleinen Meerjungfrau“ über die Bühne – an einem synthetischen Seil in drei Meter Höhe.  Durch die Auf- und Abwärtsbewegung hatte sich der Knoten gelöst. Die Tänzerin stürzte ab, zog sich  eine Fraktur zu, musste mehrmals operiert werden. Ihren Beruf kann sie nicht mehr ausüben. Laut der Unfallkasse hätte nur ein Drahtseil verwendet werden dürfen. Außerdem fehlte  eine individuelle Gefährdungsbeurteilung.Abstur