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Tiger-Ausbruch in Leipzig: Mann verletzt, Tier erschossen

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Am Sonntagnachmittag gab es bei Leipzig große Aufregung: In Dölzig ist ein Tiger aus privater Haltung ausgebrochen, nachdem er einen Mann angegriffen und verletzt hatte. Wie uns eine Sprecherin auf Nachfrage bestätigte, sei der 73-Jährige schwer verletzt und muss in einer Klinik behandelt werden. 

Das Tier gehörte der als „Tigerkönigin“ bekannten Dompteurin Carmen Zander, die dort mehrere Großkatzen hält. Das berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Wie der Tiger entkommen und ausbrechen konnte, ist noch unklar.

Das entkommene Tier kam aber nicht weit. Es wurde nach gut 300 Metern in der Nähe einer Gartenanlage gefunden und von der Polizei erschossen. Das Betäuben des Tieres war ursprünglich eine Idee - als sich das Tier dann aber in unmittelbarer Nähe einer Gartenanlage befand, musste die Polizei schnell handeln. „Das Risiko, dass es weitere Verletzte geben könnte, war einfach zu hoch“, sagte uns eine Sprecherin.

Tiger-Halterin schon länger in der Kritik

Carmen Zander hält ihre etwa zehn Tiger unter beengten Verhältnissen in dem Gewerbegebiet. Eigentlich ist die „Tigerkönigin“ in Zirkussen aufgetreten. Aufgrund von immer wenigeren Auftritten hält sie ihre Tiger aber nun dauerhaft in Dölzig.