Tillich fordert weiter Geld für den Osten
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Die Struktur- und Finanzschwäche der ostdeutschen Länder muss nach Ansicht von Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich bei der Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen angemessen berücksichtigt werden. Der ostdeutsche Aufholprozess dürfe im Interesse aller nicht zum Erliegen kommen, erklärte der CDU-Politiker am Donnerstag in Dresden. Ostdeutschland sei auch nach 2019 auf ein leistungsfähiges Ausgleichssystem und eine überproportionale Teilhabe an zusätzlichen Bundesmitteln angewiesen. Tillich verwies unter anderem auf die Pro-Kopf-Wirtschaftskraft, die bei Ost- Flächenländern nur rund 70 Prozent des Bundesdurchschnitts betrage.