Tillich kritisiert EZB
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Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat die Entscheidung der Europäischen Zentralbank zum breit angelegten Kauf von Staatsanleihen und anderen Wertpapieren der Euroländer kritisiert. Damit breche man ein währungspolitisches Tabu, so Tillich. Die EZB müsse zu ihrem Auftrag zurückkehren und ausschließlich eine Politik der Geldwertstabilität betreiben, sagte der Ministerpräsident in einer Stellungnahme. Die Europäische Zentralbank hatte vergangenen Donnerstag entschieden, insgesamt mehr als eine Billion Euro in Staats- und Unternehmensanleihen zu stecken.