Tillich sieht große Chancen für Lausitzer Seenland
Lausitzer Seenland hat großes Potenzial für Sachsen und Brandenburg. Davon ist Ministerpräsident Stanislaw Tillich überzeugt. Beide Länder müssten bei der touristischen Erschließung weiter zusammenarbeiten. Tillich warb für Investoren . Wünschenswert sei ein Mix aus einheimischen und auswärtigen Unternehmen, sagte Tillich heute während einer Tour durch die Region. Er erinnerte daran, dass es für die dünn besiedelte Region nicht viele Alternativen gibt. Der Tourismus könne einem Impuls für industrielle Ansiedlungen sein. Das Lausitzer Seenland kann nach seiner Ansicht noch mehr zum Anziehungspunkt für Erholungssuchende aus dem Berliner Raum sowie aus Dresden werden. Mit zehn Seen, die durch Kanäle verbunden werden, entsteht in der Lausitz die größte künstliche Seenlandschaft Europas. Die Flutung der Tagebau-Restlöcher soll noch bis etwa 2017 dauern.