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Tillich sieht Sachsens Image auf lange Zeit geschädigt

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Dresden (dpa/sn) - Sachsens Regie­rungs­chef Stanislaw Tillich (CDU) sieht das Ansehen Dresdens und des Freistaates durch die auslän­der­feind­li­chen Übergriffe in diesem Jahr nachhaltig beschä­digt. „Wir werden eine lange Zeit brauchen, um dieses Bild zu korri­gieren“, sagte der 56 Jahre alte Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Der Pegida-Bewegung warf er vor, die Situa­tion zu verschärfen. „Wir haben eine Gruppe von Menschen, die Hass und Fremden­feind­lich­keit säen.“ Es gebe in Sachsen eine verdeckte, aber auch eine sehr offene und brutale Ableh­nung von Asylsu­chenden. Mit einigen dieser Menschen sei kein Dialog mehr möglich.