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  • Ein Spiegelelement für ein Penthouse in New York. Steffen Noack wird das Unternehmen bald an seinen Sohn Christian (li) abgeben.

Spiegelhersteller aus Weißwasser: „Scherben bringen Glück“

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Steffen Nowack ist nicht abergläubisch. Ein zerbrochener Spiegel. Sieben Jahre Pech. Ach was! Er lacht: „Scherben bringen Glück.“ 

Der 62-Jährige aus Weißwasser verdient mit Spiegeln seit 34 Jahren Geld. „Spiegel Art“ fertigt. Mit seinen rund zehn Beschäftigten erfüllt er vor allem individuelle Wünsche. Häufig sind es Unikate.  So etwas wie eine Serienproduktion gebe es so gut wie nicht. „Spiegel Art“ stellt auch Duschkabinen her. Kunden kommen aus der Region, Sachsen und Brandenburg, aber auch von weiter her.

So werden derzeit in Weißwasser Grauspiegel mit einem speziellen Schliff für den Besitzer eines New Yorker Penthouses hergestellt. Millimeterarbeit. Und auch auf diesen Auftrag ist Noack stolz: Aus Weißwasser kommt die größte zusammenhängende Spiegelwand Deutschlands (25,3 Meter x 12,7 Meter). Sie wurde in die Dachspitze des „Siedle Hauses“ (benannt nach der Stifterfamilie bzw. der Firma Siedle) in Furtwangen (Baden-Württemberg) eingelassen.   

Noack ächzt wie auch viele andere Unternehmen unter den horrenden Kraftstoffpreisen. Er fordert eine rasche und eine nachhaltige Lösung. Für ihn wäre die Spritbreisbremse ein wirkungsvolles Mittel.

„So viele tolle Sachen. Da muss noch mehr geklappert werden“, schwärmte Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter heute bei einem Rundgang durch das Unternehmen. „Spiegel Art“ gehört für ihn zu den sogenannten Hidden Champions im Freistaat. Seine Idee: Diese Firmen zusammenbringen und sichtbar machen.

 


Audio:

Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit dem Seniorchef von "Spiegel Art" Weißwasser, Steffen Noack, und seinem Sohn Christian Noack