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Goldbarren und Ringe mit Edelsteinen - Prozess gegen Finanzwirt aus Görlitz

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Er soll drei- und vierstellige Geldbeträge, Schmuck, Gold und eine Münzsammlung gestohlen haben. Ein Finanzwirt aus Görlitz wird für eine Serie von Wohnungseinbrüchen in der Oberlausitz verantwortlich gemacht.  Zu Prozessbeginn gestern am Landgericht Görlitz schwieg der 40-Jährige. Dafür sagten Zeugen aus.  Einer Rentnerin aus Hochkirch wurden sechs Goldbarren, eine Münzsammlung und Uhren gestohlen.  Die Münzsammlung mit Märchenmotiven der Gebrüder Grimm bot der Angeklagte laut den Ermittlungen einem Juwelier in Leipzig an. Er kassierte dafür 1.200 Euro. Die Sammlung wurde inzwischen sichergestellt.

Der Angeklagte soll gezielt nach Geld und Wertsachen gesucht haben. Aus einem Einfamilienhaus in Demitz-Thumitz kamen zwei Eheringe weg. Sie waren besetzt mit einem Aquamarin bzw. einem Smaragd.

Der Staatsanwalt verlas 17 Anklagepunkte. Demnach war der Görlitzer nicht nur in seiner Heimatregion auf Tour, sondern auch in Demitz-Thumitz, Schmölln-Putzkau , Hochkirch, Großschweidnitz und in Tätzschwitz am Geierswalder See. Mitunter hatte er leichtes Spiel, in die Häuser zu gelangen. Türen waren nicht verschlossen, eine Terrassentür angekippt.

Der Prozess wird fortgesetzt.

Audio:

Einer Rentnerin aus Hochkirch soll er u.a. Goldbarren gestohlen haben. Sie sagt uns: